Sonntag · 05 | 07 | 2020
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Feuchte- und Schallschutz

Wesentliche Bereiche in der Bauphysik sind der Feuchte- und Schallschutz.
Geeignete Maßnahmen steigern Ihr Wohlbefinden und erhalten Ihre Gesundheit.

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Feuchteschutz

Feuchtigkeit in Gebäuden mindert die Wärmedämmung und verschlechtert das Raumklima. Deshalb muss sichergestellt sein, dass in einem Bauteil auf Dauer keine unzulässige Feuchtigkeitsanreicherung stattfindet.

 
  

Feuchtigkeit in Bauteilen entsteht u. a. durch:

  • Baufeuchte während der Herstellung (Mörtel und Beton)
  • Tauwasser auf und im Bauteil bei zu geringer Wärmedämmung
  • mangelhafte Bauwerksabdichtung im Untergeschoß
  • mangelnder Schutz gegen Schlagregen

Das Problem bei vielen Alt- und Neubauten sind feuchte Wände. Häufig werden hier Stockflecken und Schimmelbefall entdeckt. Die Vermutung liegt nahe, dass die Feuchtigkeit von außen kommt. Ein Fehler in der Baukonstruktion ist jedoch in den seltensten Fällen die Ursache, sondern es liegt Tauwasserniederschlag vor. Dieser wird bestimmt durch verschiedene Raumluftbedingungen, wie relative Luftfeuchte , Temperatur, Wärmedämmfähigkeit u. ä. Faktoren.


 

Feuchteschäden entstehen also nicht nur durch Eindringen der Feuchtigkeit von außen, sondern auch durch Kondensation von Raumluftfeuchtigkeit auf den Wandoberflächen. Tauwasserniederschlag verschlechtert das Raumklima, führt zu Oberflächenschäden an Wänden, Decken sowie Mobiliar. Tauwasserniederschlag mindert die Wärmedämmung durch tieferes Eindringen in die Konstruktionen.

Eine Behinderung der Luftzirkulation im Gebäudeinneren sollte vermieden werden. Tauwasser entsteht in verstärktem Maße beim Kochen, Duschen, Baden und durch unsachgemäße Belüftung in Schlafräumen.


Undichte Bauteile können durchfeuchten, wenn sich warme feuchte Raumluft im Gebäudeinneren abkühlt und Kondenswasser ausfällt. Schimmel und Bakterien setzen sich fest. Schimmelsporen oder andere Ausdünstungen belasten dann die Raumluft mit gesundheitsgefährdenden Folgen.

Eine Analyse der örtlichen Gegebenheiten ist wichtig: Um Feuchteprobleme im Gebäudeinneren zu erkennen und zu beheben, ist meistens eine Gebäudeanalyse unter bauphysikalischen und energetischen Aspekten erforderlich. Feuchteschutz verlangt hohe fachliche Kompetenz und ein umfassendes bauphysikalisches Verständnis bei der Planung und der Bauausführung, ein Gesamtkonzept stimmt die erforderlichen Maßnahmen individuell aufeinander ab.



Schallschutz

Umfragen haben ergeben, dass der Schallschutz auf der Prioritätenliste ziemlich weit oben steht. Der stetig steigende Anspruch an den baulichen Schallschutz erhöht gleichzeitig die Anforderungen an Materialien und Konstruktionen.

Menschen im Wohn- und Arbeitsbereich vor unzumutbaren Lärmbelästigungen zu schützen, ist Sinn und Ziel diverser gestellten Anforderungen an den Schallschutz. Die Praxis zeigt, dass die Mindestanforderungen an den Schallschutz kein ungestörtes Wohnen gewährleisten und Geräusche von außen oder aus benachbarten Räumen gehört oder sogar verstanden werden können. Erst deutlich erhöhte Schalldämmwerte sorgen für den notwendigen Schallschutz.

Für einen optimalen vorbeugenden Schallschutz sind die rechtzeitige Berücksichtigung von
Schallschutzaspekten bereits in der Planungsphase u. die Auswahl geeigneter Baumaterialien und sichere Detaillösungen von besonderer Bedeutung.

Bemerkung zur Grafik:
Im Wohnumfeld herrschen Schwingungen im Bereich von 100 bis 3150 Hz.
Bei diesen Frequenzen reagiert das menschliche Ohr am empfindlichsten.


Wichtige Aspekte des Schalllschutzes:

  • Art der Bauausführung (Holz, Beton, Glas - leichte oder massive Bauart)
  • Konstruktion von Wänden, Decken, Fußboden, Fenstern, Türen
  • Heizungs- und Warmwassertechnik, Klima- u. Lüftungsanlagen
  • sinnvolle Anordnung (Pufferzonen) der Räumlichkeiten in der Grundrissplanung
  • Berücksichtigung von Außenlärmquellen, Lage des Gebäudes (Hauptwindrichtung) 


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Letzte Aktualisierung: September 2018


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